| CD-Reviews |
| - Konfrontation - Klartext - |
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| Konfrontation |
erschienen bei Nix-Gut-Records 2008 |
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Scarred for life - Rock'n'Roll-Community |
Das baden-württembergische Label NIX GUT ist so etwas wie eine nie versiegende Quelle für die Liebhaber traditionellen Deutschpunks. Mit "Konfrontation", dem vierten Album der Visbeker EINSTURZ wird diese These untermauert und wer auf gut gemachten Punkrock irgendwo zwischen SLIME und DIE TOTEN HOSEN steht, sollte den Jungs mal sein Ohr leihen.
Druckvoll produziert, musikalisch gleichermaßen ambitioniert wie schrammelig und simpel - so präsentieren sich die Norddeutschen auf ihrer neuesten Scheibe. Doch nicht nur handwerklich ist hier alles im grünen Bereich, auch songschreiberisch sind EINSTURZ um Abwechslung bemüht und so tönt ihre Mucke mal leicht englisch, dann wiederum typisch deutsch, also schnell und rumpelnd. Es gibt Saufhymnen wie "Wir wollen Kannen, keine Teller, keine Pfannen", einen Skapunk-Song ("Druck"), bei dem die Synthetik der Trompeten allerdings sehr deutlich hörbar ist und mit "Vorbei" gar ein getragenes Liebeslied.
Ansonsten gibt es öfter mal musikalisch wie textlich ordentlich auf die Zwölf ("Wir müssen kämpfen", "Konfrontation") oder es herrscht die typische Deutschpunk-Prosa ("Schnauze voll", "Und wieder sind sie da"). Dazu ein gelungenes Coverartwork und fertig ist eine gutklassige, kurzweilige Scheibe, die jedem Freund des klassischen Deutschpunks munden sollte.
Andy (Kingrandy)
(http://www.smalltowncriminals.de/newsfl/content/modules/news/article.php?storyid=3853) |
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| Junge Punkrockband aus Niedersachsen. Ist nicht wirklich was Neues aber sehr gut gemacht und im Spitzensound. 13 wütende Rundumschläge mit kämpferischen Texten.
(http://www.oi-punk.com/shop/catalog/product_info.php?products_id=17514)
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Nix Gut Records online shop
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| ...nach 10 Jahren und 3 Alben nun der vierte Streich der Visbecker, melodischer In die Fresse Punk, der sehr eigenständig daherkommt, unbedingt antesten!!!
(http://www.nixgut-onlineshop.de/product_info.php/info/p13602_Einsturz---Konfrontation.html) |
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PunkRock Made in Visbek, ein gemütliches Provinz-Dorf im Norden unserer Republik. Aber nicht alle Einwohner dieses Postkarten tauglichen Örtchens leben in einer Idylle. Und somit lassen sich die Herrn von EINSTURZ nicht das Maul verbieten und präsentieren uns Album Nr. 4 ihres Schaffens. 13 Aufstandshymnen aus der Deutsch-Punk Ecke. Textlich gut breit gefächert und durchaus sehr kreativ geschrieben bekommt die Gesellschaft ordentlich eins aufn Deckel. Die 5 Jungs haben Anspruch an ihren PunkRock und haben mehr drauf als Keller Attitüde. Verständlicher Gesang mit Melodiöser Begleitung der Gitarren. Songs zum Mitsingen und abfeiern, man merkt den Jungs die 11 Jährige Banderfahrung an. Hier und da hätte die Scheibe ein wenig besser abgemischt sein können (für meinen Geschmack) aber Überproduzieren gehört sicher nicht zum Punk. Kurz um: gut rockender D-Punk den man mal antesten sollte
(http://blog.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.ListAll&friendID=160636848)
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OX-Fanzine - Ausgabe 79 |
| "Der Staat ist eine Jacke, die mir schon lange nicht mehr passt", heißt es in dem Titel "Lieber schreien". Wie Recht EINSTURZ mit ihrem Statement doch haben. Zu finden ist dieser Titel auf ihrem neuen Album "Konfrontation", aber so einprägsam wie dieser Titel ist das gesamte Album leider nicht. Die Texte handeln die üblichen Themen ab, das Musikalische ist auch eher durchschnittlich. Ausreißer nach oben sind lediglich der absolute Kracher des Albums "Schnauze voll" sowie die punkigen Titel "Wir wollen keine Teller ..." und "Glaubst du". Ansonsten gibt es eher lahmere Mucke auf die Ohren, wobei die sängerische Leistung teilweise auch nicht überzeugend ist. Die Band gibt sich zwar Mühe, aber irgendwie fehlt das gewisse Etwas. Somit ist für mich das Album nur eines von vielen, welches sich im riesigen Deutschpunk-Becken tummelt. (6) (Sven Grumbach)
13 von 20 Punkten
(http://www.ox-fanzine.de/reviews/rid/63421/einsturz-konfrontation.23.html)
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Musik an sich - online |
Hier stürzt nichts wirklich ein. Dazu machen Einsturz ihre Sache zu gut. In den Himmel wächst aber auch nichts. Dazu gibt es zu viele 08/15-Momente und zu viel Vorhersehbares.
Wir haben eine knappe Dreiviertelstunde Deutschpunk vor uns, die das Underdog-Image pflegt, Ausflüge in Richtung Onkelz ebenso macht, wie hin zum Melody-Punk. Mal gibt es richtig was auf die Fresse, mal suhlt man sich im Liebeskummer. Mal streckt man der Welt den Mittelfinger mit einer saftigen „Leck mich“-Attitüde entgegen.
Das Ergebnis kann man weder in die Tonne treten, noch unbedingt empfehlen. Antesten ist angesagt. Schließlich haben Punks ’ne eigene Meinung und lassen sich nicht von Rezensenten sagen, was sie hören sollen. (Norbert von Fransecky)
(http://www.musikansich.de/review.php?id=5960)
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Turn to Rock - Das Online Magazin
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Für TurnToRock.de zu schreiben hat mich wirklich sehr tolerant den verschiedensten Musikrichtungen gegenüber gemacht. Einfach weil man sich auch viel Quatsch anhören muss/ darf, aber es gibt Dinge mit denen man selbst bei mir sofort verschissen hat.
So auch Einsturz aus dem norddeutschen Kuhdorf Visbeck, die in ihrem Handout zum aktuellen Album “Konfrontation” tatsächlich nicht viel mehr schreiben als “Wir sehen in unserer Musik die Chance viele Leute mit unserer Meinung zu erreichen und nehmen sie daher sehr ernst”.
Na dann mal Glückwunsch an die Band für so viel Engagement. Als ich diesen Satz das erste mal hörte war mir klar das gibt Punkrock mit dem erhobenen Zeigefinger und genau das gab es auch zu meinem entsetzen zu hören. Auch wenn der Opener “Doch wo bin ich” noch ein wirklich nett anzuhörender Punkrock Song ist, so geht Song Nummer 2 “Wehende Fahnen” mal gar nicht. Da wird der Untergang der Punkszene mit einer Durchhalteparolenartigen Attitüde besungen, sodass der Song mir schon nach dem ersten hören auf die Nerven geht. “No future” hin oder her, aber man kann das ganze wirklich kreativer und nicht so platt besingen.
Weiter geht es mit “Lieber schreien”, ein wie könnte es auch anders sein staatskritischer Song, schon tausendmal viel besser gehört ...mehr muss man dazu wirklich nicht sagen. Für 11 Jahre Band Geschichte klingt der Song stark nach Schülerband 9te Klasse. Also absolut nix. Was man den Nordlichtern zu Gute halten muss, ist das das ganze sehr gut produziert ist, schön viel schmackes klingt da aus den Boxen, aber trotzdem für meinen Geschmack zu viel zu simple Deutschpunk-Prosa wie bei Songs “Wir müssen kämpfen” oder “Konfrontation”. Musikalisch gibt es doch die ein oder anderen Höhenflüge, aber textlich kommt da nicht viel rum.
Schade finde ich das Song Nummer 8 “Druck” eigentlich ein schöner Skapunk Song durch die synthetischen Bläser absolut kaputt gemacht wird. Klingt nicht nach Trompete sondern nach Keyboard und das klingt doof. So knüppelt man sich nach vorn vorbei an Songs wie “Wir wollen Kannen, keine Teller, keine Pfannen”, der von mir den Preis für den kreativsten Songtitel bekommt, oder “Rebell auf Lebenszeit”.
13 Songs ist das Album stark, die sicherlich in der Lage sind den ein oder anderen Deutschpunker zu begeistern. Ihn vom Hocker hauen wird das Album aber nicht. Im groben und ganzen ist das Album ganz nett zu hören. Einsturz klingt streckenweise ein wenig nach den Duisburger Dödelhaien, deswegen kommt da noch der ein oder andere Pluspunkt dazu. Wer ein Deutschpunkalbum sucht, der kann durchaus zu Einsturz’ “Konfrontation” greifen, ihm sei aber gesagt das es da durchaus besseres zu hören gibt. Nicht mehr als Mittelmaß, deswegen:
+++++ 5 von 10 Punkten
von Florian Stoffelen
(http://www.turntorock.de/index.php?id=94&tx_ttnews%5Btt_news%5D=439&tx_ttnews%5BbackPid%5D=84&cHash=9e41b20f5d) |
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Underdog-Fanzines #17 (Herbst 2006)
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Visbek, ein katholisch verseuchtes Provinznest zwischen Kirchgang, Fußball und Schützenfest. Da bedarf es keinen Propheten, der uns die Eulen nach Athen trägt, um zu wissen, dass eine gesellschaftliche Um- und Unordnung notwendig wird, um sich frei zu fühlen.
Dieses Gefühl vermitteln 5 Freunde, (Theo: Gesang, Förster: Gitarre, Schade: Schlagzeug, Matze: Bass und Börkie: Gitarre) seit 1997 bzw. 1999 (in jetziger Besetzung). Raus aus den Kommunionsklamotten, hinein in Chucks und Lederjacke. EINSTURZ haben ihre Tonträger bislang in Eigenregie heraus veröffentlicht und reden mit ihrem aktuellen Album "Klartext", beschreiben ihre Wut, Ängste in Sorgen in rhytmischen Versen und kleiden diese in melodische Punkrocksongs. Das Ergebnis klingt wie ein Faustschlag in das "Goethe"-Institut oder zumindest wie Randale im Gasthof "Zur Tränke".
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Plastic Bomb #57 (Winter 2006/07)
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Dies ist die bereits 3. CD von Einsturz aus dem norddeutschen Provinzort Visbek, die seit 1997 zusammen Mucke machen. Bei diesem BANDNAMEN dürfte es auch klar sein, das die Texte allesamt auf Deutsch sind. Sehr geil ist, das EINSTURZ diese CD in 100%igem DIY-Stil herausgebracht hat. Hier wird feinsinniger deutsch-sprachiger Punkrock gespielt, d.h. es gibt keine platte Parolen oder Plattitüden zu hören. Texte zu Songs wie "Land der Lüge", "Wut", "Deutschland, Lüge, HASS" oder "Blinder Hass und Gewalt" sind wirklich sehr durchdacht und auf den Punkt gebracht. Musikalisch gibt es mittelschnellen Punk Rock zu hören, der einem mit jedem Song immer weiter ins Ohr geht. Hier solltet ihr ruhig mal ein Auge drauf haben.
Helge |
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